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	<title>Krankheiten | Mami &amp; Papi</title>
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	<title>Krankheiten | Mami &amp; Papi</title>
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		<title>Wunder Po durch Windeldermatitis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mami &#38; Papi Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wunder Po kann &#8211; obwohl als Erkrankung eigentlich harmlos &#8211; für das Baby und die Eltern eine recht nervenaufreibende Erscheinung sein. Der wunde Po oder das Wundsein wird medizinisch als Windeldermatitis bezeichnet und gehört mit zu den häufigsten Hautkrankheiten im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Haut Ihres Babys ist noch sehr zart und dünn, sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein wunder Po kann &#8211; obwohl als Erkrankung eigentlich harmlos &#8211; für das Baby und die Eltern eine recht nervenaufreibende Erscheinung sein. Der wunde Po oder das Wundsein wird medizinisch als Windeldermatitis bezeichnet und gehört mit zu den häufigsten Hautkrankheiten im Säuglings- und Kleinkindalter. Die Haut Ihres Babys ist noch sehr zart und dünn, sie verfügt noch nicht über einen und der voll funktionstüchtigen Säureschutzmantel. Deshalb reagiert sie sehr empfindlich.</strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Insbesondere im „Windelbereich&#8221; wird die zarte Haut des Babys durch den wiederholten Kontakt mit Urin und Stuhl besonders schnell wund. Im Folgenden lernen Sie die Ursachen und Symptome der Hautentzündung kennen und erfahren, wie Sie die Windeldermatitis von anderen Hauterkrankungen unterscheiden können. Sie erhalten wertvolle Hinweise und nützliche Tipps für die Vorbeugung und &#8211; wenn die Windeldermatitis schon auftritt &#8211; für eine wirksame Behandlung.</p>
<h2>Erste Anzeichen der Windeldermatitis &#8211; was ist zu tun?</h2>
<p>Die Windeldermatitis ist in der Regel zunächst keine infektiöse Erkrankung, sondern lediglich ein Reizung der Haut. Insbesondere wenn die Windeln zu selten gewechselt werden, wirken Urin und Stuhl zu lange auf die Haut. Es entsteht streng riechender Ammoniak, der die Haut angreift. Wenn dann Babys Haut geschädigt ist, können sich sehr schnell und leicht von Pilzen und Bakterien ausgelöste Infektionen, wie z. B. Windelsoor (Candida albicans Infektion) oder absolut therapiebedürftige Staphylokokkeninfekte, überlagern. Es gilt also, schon bei ersten Anzeichen des Windelausschlags, wie Rötungen oder Pusteln, schnell und konsequent zu handeln.</p>
<p>Bei Kindern mit empfindlicher Haut sollten Sie keine Gummihöschen oder eng anliegende Windeln aus Plastik verwenden. Diese schließen zu dicht ab und schaffen ein feuchtwarmes Milieu, wodurch eine Infektion der bereits wunden Hautstellen mit Bakterien oder Pilzen begünstigt wird. Es gibt heute Wegwerfwindeln, die sehr locker und luftig anzulegen sind. Gut bewährt haben sich auch Stoffwindeln, die aber nicht mit Weichspüler behandelt sein sollten. Windeldermatitis darf nicht mit dem von einem Pilz hervorgerufenen Windelsoor verwechselt werden. Typisches Unterscheidungsmerkmal beim Windelsoor ist das Auftreten von Pusteln und Pickeln mit Schuppen am Rand des Ausschlags. Die Unterscheidung ist deshalb so wichtig, weil Soor völlig anders behandelt werden muss.</p>
<h2>Ursachen für eine Windeldermatitis können sein:</h2>
<ul>
<li>zu seltenes Wickeln</li>
<li>dauerndes feuchtwarmes Klima im Windelbereich</li>
<li>direktes Anliegen von Plastikteilen der Windel</li>
<li>Umstellung der Ernährung</li>
<li>eine Durchfallerkrankung</li>
<li>Säfte mit zu hohem Säuregehalt</li>
<li>bei Stoffwindeln: Weichspüler und Waschmittelrückstände</li>
<li>allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder Medikamente</li>
<li>unsachgemäße Babypflege (Eincremen mit ungeeigneten, z. B. stark parfümierten Kosmetika)</li>
</ul>
<h2>Wunder Baby-Po: So vermeiden Sie schmerzhafte Entzündungen</h2>
<p>Einer Windeldermatitis kann durch den planvollen und sachgemäßen Gebrauch von Windeln gut vorgebeugt werden. Mit diesen Tipps sparen Sie Ihrem Baby manchen Schmerz und sich selbst schlaflose Nächte:</p>
<ul>
<li>Kontrollieren Sie regelmäßig die Windeln, spätestens alle zwei Stunden. Etwa 30 bis 60 Minuten nach einer Mahlzeit ist die Wahrscheinlichkeit für einen Wechselbedarf am höchsten.</li>
<li>Reinigen Sie den Po vorsichtig mit lauwarmem Wasser, bevor Sie eine neue Windel anbringen. Für größere Babies sind Sitzbäder ideal und machen Spaß.</li>
<li>Tupfen Sie die Hautregionen im Windelbereich gründlich trocken, reiben Sie sie aber nicht. Ein Fächer kann das Trocknen beschleunigen.</li>
<li>Viel frische Luft ist heilsam. Kleinkinder, die über längere Zeiten keine Windel tragen, leiden nur sehr selten unter einem wunden Po. Lassen Sie Ihr Kind deshalb nach dem Abtrocknen &#8211; immer gut beaufsichtigt &#8211; möglichst lange strampeln oder krabbeln.</li>
</ul>
<p>Ein Fön ist zum Trocknen völlig ungeeignet. Der Luftstrom ist zu stark, er kann schnell zu heiß werden, das Geräusch wird Ihr Baby ängstigen und ACHTUNG: Wenn ein spontaner Harnstrahl in das Innere des Föns trifft kann ein lebensgefährlicher Elektroschock die Folge sein!</p>
<h2>Die Haut ist rot &#8211; das Baby schreit &#8211; was ist zu tun?</h2>
<p>Eine einfache Windeldermatitis kann durch richtige Pflegemaßnahmen in der Regel selbst angegangen werden. Sollten sich die Symptome jedoch nicht nach zwei bis drei Tagen sehr deutlich reduzieren, sollte eine ärztliche Diagnose eingeholt werden, um auszuschließen, dass die Rötungen und Reizungen von einer Erkrankung herrühren, die einer gezielten Behandlung bedarf. Prüfen Sie auch, ob in der Ernährung in den vorangegangenen Tagen eine Änderung erfolgt ist und machen Sie diese eventuell rückgängig.</p>
<h2>Tipps zur wirksamen Selbsthilfe</h2>
<ul>
<li>Wechseln Sie noch häufiger die Windeln, um die Haut konsequent so trocken wie möglich zu halten.</li>
<li>Lassen Sie Ihr Baby wenigstens eine Stunde am Tag &#8211; am besten öfter &#8211; nackt strampeln oder krabbeln. Frischluft tut gut und heilt.</li>
<li>Versuchen Sie einen Wechsel der Windelmarke und testen Sie den Ersatz durch luftdurchlässige Stoffwindeln. Mit den in den Drogeriemärkten erhältlichen Einlege-Vliestüchern ist die Anwendung von Stoffwindeln kein Problem.</li>
<li>Den Po nicht mit Ölpflegetüchern reinigen, verwenden Sie zur Reinigung nur Waser oder auch lauwarmen Schafgarbentee.</li>
<li>Sitzbäder oder Heilsalben mit reizlindernden und antibakteriell wirksamen Kleie-, Kamillen- oder Eichenrindenzusätzen können sehr hilfreich sein.</li>
<li>Nach gründlicher Reinigung und luftigem Trocknen (Fächer!) mit reizlindernden Cremes wie z. B. Penaten-Creme, Weleda Calendula Babycreme oder Kaufmann`s Haut- und Kindercreme sanft eincremen.</li>
<li>Bei sehr starker Entzündung die betroffenen Hautregionen mit einer feuchtigkeitsabweisenden Zinkpaste oder Zinkschüttelmixtur dünn abdecken, damit die Haut noch atmen kann.</li>
<li>Vermeiden Sie Puder für nässende Hautstellen, da er verklumpt und die Haut dadurch noch mehr reizt.</li>
<li>Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken (Wasser, Tees), aber vermeiden Sie, solange die Entzündung noch besteht, Fruchtsäfte oder geben Sie sie nur stark verdünnt.</li>
</ul>
<h2>Windeldermatitis: Wann brauchen wir den Arzt?</h2>
<p>Wenn sich die Haut bereits stark gerötet hat, offene Stellen entstehen oder nach etwa drei Tagen keine deutliche Besserung eintritt, sollten Sie nicht zögern mit Ihrem Baby einen Arzt aufzusuchen. Er wird die Symptome begutachten und es nach möglichen anderen Krankheitsursachen untersuchen. Mittels eines im Labor auf Erreger zu untersuchenden Abstriches kann er die Diagnose einer möglichen bakteriellen Infektion stellen und diese entsprechend behandeln. Ist es zu einer zusätzlichen Hautinfektion durch Pilze gekommen, verschreibt der Arzt spezielle antimykotische Salben.</p>
<h2>Ruhe und Geduld heilen</h2>
<p>Bei Windeldermatitis sind Kleinkinder empfindlicher und reizbarer als üblich. Ein wichtiger Teil der Behandlung ist Ihre Geduld. Wenn Sie auf die Problemsituation gelassen reagieren, wird sich diese Ruhe auf Ihr Kind übertragen &#8211; das ist ein wesentlicher Heilungsfaktor. Wenn Mami und Papi strahlen, dann lacht auch bald das Baby wieder!<br />
<strong class="orange">Literaturtipps</strong></p>
<p><strong>Sichere Hausmittel für mein Kind</strong><br />
Thomas Hoek, Dagmar Suda<br />
ISBN-13: 9783540419792<br />
24,95 €</p>
<p><strong>Rat und Hilfe bei Kinderkrankheiten</strong><br />
Barbara Nees-Delaval<br />
ISBN-13: 9783517067773<br />
12,95 €</p>
<p><strong>Kinderkrankheiten von A-Z</strong><br />
Peter Voitl<br />
ISBN-13: 9783990520024<br />
24,95 €</p>
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		<title>Windelpilz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mami &#38; Papi Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hefepilze sind fast allgegenwärtig und bestimmte Arten können, sobald sie eine Schwachstelle finden, zu schmerzhaften Infektion führen. Windelpilz oder Windelsoor – medizinisch als Candida albicans-Mykose bezeichnet – ist eine von einem Hefepilz verursachte Erkrankung im Windelbereich. Sie ist eine der häufigsten Kinderkrankheiten im Babyalter. von Claudia Sarkady Fast jedes Baby ist irgendwann von einer Windelpilzinfektion [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hefepilze sind fast allgegenwärtig und bestimmte Arten können, sobald sie eine Schwachstelle finden, zu schmerzhaften Infektion führen. Windelpilz oder Windelsoor – medizinisch als Candida albicans-Mykose bezeichnet – ist eine von einem Hefepilz verursachte Erkrankung im Windelbereich. Sie ist eine der häufigsten Kinderkrankheiten im Babyalter.</strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Fast jedes Baby ist irgendwann von einer Windelpilzinfektion betroffen. Auffällig ist die deutliche Zunahme dieser, vor allem bei Babys im Windelalter auftretenden, Infektion während der letzten Jahrzehnte. Die Ursachen dafür könnten u. a. bei den geänderten Ernährungsgewohnheiten und den Wickelgewohnheiten in den Industrieländern zu suchen sein.<br />
&nbsp;</p>
<div class="inhaltsverzeichnis">
<h2>Kapitel: Windelpilz</h2>
<ul class="table-striped">
<li><strong>Überblick</strong></li>
<li><a href="/ist-windelpilz-ansteckend">Ist Windelpilz ansteckend?</a></li>
<li><a href="/salbe-creme-gegen-windelpilz">Welche Salbe/Creme gegen Windelpilz?</a></li>
<li><a href="/hausmittel-bei-windelpilz">Hausmittel bei Windelpilz</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>So erkennen Sie eine Infektion mit Soorpilz</h2>
<p>Eine gerötete Haut muss noch kein Hinweis auf eine Windelpilzinfektion sein. Wenn die gerötete Haut aber zu nässen beginnt und Pusteln und Abschuppungen entstehen, dann deutet dies schon sehr auf einen Windelsoorinfekt hin. Recht eindeutig wird die „Beweislage“, wenn im Windel- und Intimbereich Bläschen und weiße Beläge auftreten.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Vielerlei Ursachen begünstigen den Windelpilz</h2>
<p>In der warm-feuchten, kaum belüfteten Umgebung im Windelbereich von Kindern finden die Soor-Erreger das optimale Klima um sich extrem schnell zu vermehren – so schnell, dass es die körpereigene Abwehr nicht mehr schafft, die Eindringlinge abzuwehren. Ein zu häufiges Waschen mit Seifen oder Bädern, die die natürliche Schutzschicht der Haut schwächen, kann ebenfalls zur Infektion führen. Besonders wenn Ihr Kind vor kürzerer Zeit eine andere Infektionskrankheit durchgemacht hat und eventuell mit Antibiotika oder Cortison-haltigen Präparaten behandelt wurde, ist das Risiko einer Pilzinfektion erhöht. Sehr häufig tritt Windelpilz in Folge einer <a href="/wunder-po-durch-windeldermatitis">Windeldermatitis</a> auf. Auch eine ungeeignete Ernährung mit einem zu hohen Anteil an Zucker- und Weißmehlprodukten scheint Pilzerkrankungen zu fördern.    </p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Tipps zur Vermeidung von Windelpilz</h2>
<ul>
<li>Tun Sie alles, um die Haut Ihres Babys trocken und luftig zu halten.</li>
<li>Wechseln Sie die Windeln so oft, dass Ihr Baby im Windelbereich nie zu lange feuchten Hautkontakt hat.</li>
<li>Lassen Sie es sooft und so lange wie möglich „unten ohne“ strampeln und krabbeln – aber bitte immer unter Aufsicht.</li>
<li>Vermeiden Sie eng anliegende Windeln, sondern wickeln Sie Ihr Kind lieber mit dem nächstgrößeren Format der Wegwerfwindeln.</li>
<li>Verwenden Sie zum Reinigen der wunden Haut nur lauwarmes Wasser und möglichst wenig unnatürliche Stoffe.</li>
<li>Waschen Sie Ihre Hände nicht nur nach, sondern insbesondere VOR dem Wickeln, damit Sie nicht selbst die Pilze übertragen.</li>
<li>Bett-und Körperwäsche des Kindes sollte mit mindestens 60 Grad und ohne Weichspüler gewaschen werden.</li>
</ul>
<p>Bitte beachten Sie zusätzlich auch alle Hinweise, insbesondere auch den <strong>Sicherheitshinweis</strong>, in unserem Beitrag <a href="/wunder-po-durch-windeldermatitis">„Wunder Po durch Windeldermatitis“</a>.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Wie Sie Windelsoor selbst behandeln können</h2>
<p>Wenn eine Windelpilzinfektion erkannt ist, müssen die oben beschriebenen Tipps zur Vermeidung besonders konsequent umgesetzt werden. Zusätzlich haben sich folgende Maßnahmen bewährt:</p>
<ul>
<li>Wechseln Sie die Unterlage auf dem Wickelplatz nach jedem Wickeln.</li>
<li>Verwenden Sie keine öligen oder fettigen Cremes – insbesondere nicht auf der wunden Haut. Diese können dem Windelpilz zusätzliche Nährstoffe liefern und verhindern dessen Austrocknung.</li>
<li>Verwenden Sie während der Infektion und einige Tage darüber hinaus am besten Einmalwaschlappen und -handtücher oder waschen Sie diese nach jeder Anwendung.</li>
<li>Zur Behandlung der erkrankten Hautpartien sind Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt oder Schachtelhalm- und Ringelblumentee sehr hilfreich.</li>
<li>Zinksalben lindern den Schmerz und bekämpfen den Windelpilz nachhaltig.</li>
</ul>
<p>Besonders bei Mädchen muss darauf geachtet werden, dass sich der Windelsoor nicht als schmerzhafter Scheidenpilz ansiedelt.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Das sollten Sie mit dem Arzt besprechen</h2>
<p>Insbesondere wenn Ihr Kind neben den für Soor typischen Merkmalen noch andere Krankheitszeichen, wie z. B. Appetitlosigkeit, Mattheit oder Fieber haben sollte, dürfen Sie nichtzögern, den Arzt zu besuchen, um mögliche gravierendere Kinderkrankheiten auszuschließen. Sollte ein Windelpilz öfter auftreten oder sehr hartnäckig sein, muss der Kinderarzt abklären, ob eine Soorinfektion im Darm besteht und sich von hier aus immer wieder auf den Windelbereich ausbreitet. Bei nicht anderweitig zu bekämpfenden Soorinfektionen wird der Arzt antimykotische Medikamente verschreiben.<br />
&nbsp;</p>
<h2>Keep cool&#8230;</h2>
<p>Bewahren Sie sich einen kühlen Kopf und Ihrem Baby einen kühlen, trocken-luftigen Po, dann wird der Soor im wahrsten Sinne des Wortes bald ausgetrocknet sein. Lieber mal einen feuchten Fleck im Laufstall als schlaflose Nächte riskieren&#8230;<br />
&nbsp;</p>
<p><strong class="orange">Literaturtipps zum Thema &#8220;Windelpilz&#8221;</strong></p>
<p><strong>Das Kinder-Gesundheitsbuch</strong><br />
Jan Vagedes, Georg Soldner<br />
ISBN-13: 9783833836190<br />
29,99 €</p>
<p><strong>Unser Kind</strong><br />
Helmut Niederhoff, Radvan Urbanek<br />
ISBN-13: 9783709172971<br />
34,95</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hausmittel bei Windelpilz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mami &#38; Papi Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Windelpilz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ursache für den Windelpilz (auch Windelsoor) ist der weiße Hefepilz Candida albicans, der weit verbreitet ist. Kleinkinder sind häufig von Soor-Infektionen betroffen, vor allem im Windelbereich. von Claudia Sarkady Das beste „Hausmittel“ gegen den Pilzbefall ist Trockenheit und frische Luft, denn der Pilz bevorzugt warmes und feuchtes Milieu. Lassen Sie Ihr Baby also so oft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ursache für den <a href="/windelpilz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Windelpilz (auch Windelsoor)</a> ist der weiße Hefepilz Candida albicans, der weit verbreitet ist. Kleinkinder sind häufig von Soor-Infektionen betroffen, vor allem im Windelbereich. </strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Das beste „Hausmittel“ gegen den Pilzbefall ist Trockenheit und frische Luft, denn der Pilz bevorzugt warmes und feuchtes Milieu. Lassen Sie Ihr Baby also so oft wie möglich ohne Windel strampeln. Zeigt Ihr Baby bereits erste Anzeichen einer Rötung im Windelbereich sollten Sie sofort reagieren. Bei leichtem Befall oder nässenden Stellen ist schwarzer Tee hilfreich. Kompressen mit dem Tee tränken und die befallenen Stellen vorsichtig damit abtupfen. Auch Teebaumöl kann man auf die trockenen Stellen auftragen. Ist der Befall stärker, sind Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt aus der Apotheke empfehlenswert. Diese stillen den Juckreiz und verhindern eine Vermehrung des Pilzes. Weitere Zutaten für Sitzbäder sind Lavendelöl oder Kamillen- und Ringelblumenextrakt. Diese Heilpflanzen wirken beruhigend und fördern die Genesung. Hilfreich ist auch als Hausmittel ein alkoholfreies Rosenhydrolat aus der Apotheke, ein Pflanzenwasser mit sanfter Heilkraft, das sich auch optimal für die Hautpflege Ihres Babys eignet. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welche Salbe/Creme gegen Windelpilz?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mami &#38; Papi Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Windelpilz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traditionell werden bei Hautrötungen zu allererst Salben und Cremes zur Behandlung verwendet. Es kommt dabei aber darauf an, zu erkennen, was die Ursache der Rötung ist. von Claudia Sarkady Während bei einer Reizung durch Urin oder viel Strampeln durchaus fetthaltige Cremes oder Öle lindernd wirken, ist bei einer Pilzerkrankung das Gegenteil der Fall: Hautpilze gedeihen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traditionell werden bei Hautrötungen zu allererst Salben und Cremes zur Behandlung verwendet. Es kommt dabei aber darauf an, zu erkennen, was die Ursache der Rötung ist.</strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Während bei einer Reizung durch Urin oder viel Strampeln durchaus fetthaltige Cremes oder Öle lindernd wirken, ist bei einer Pilzerkrankung das Gegenteil der Fall: Hautpilze gedeihen besonders auf öliger, feuchter und warmer Haut. Bei anhaltenden Rötungen mit unklarer Ursache gilt es also, zunächst Sicherheit über die Art einer möglichen Erkrankung zu schaffen. Das kann in der Regel nur der Arzt. Wird ein Windelpilz festgestellt, müssen fetthaltige Cremes, ölgetränkte Reinigungstücher oder Ölbäder konsequent vermieden werden. </p>
<ul class="nav nav-tabs nav-stacked" style="float:right; margin-left: 20px; margin-bottom: 20px; box-shadow: 0 0 14px -8px rgba(22, 12, 43, 0.557); width: 300px;"><!-- Navigation Stacked --></p>
<li>
<h2 style="padding-left: 12px; margin-top: 20px;">Mehr über Windelpilz</h2>
</li>
<li> <a href="/windelpilz">Alles über Windelpilz</a></li>
<li> <a href="/ist-windelpilz-ansteckend">Ist Windelpilz ansteckend?</a></li>
<li> <a href="/hausmittel-bei-windelpilz">Welche Hausmittel helfen?</a></li>
</ul>
<p>Stattdessen können tanninhaltige Lotionen und Bäder zur Reizlinderung eingesetzt werden. Tannin ist die natürliche Gerbsäure, die z. B. aus Eichenrinde gewonnen werden kann. Bei hartnäckigen Windelpilz-Infektionen werden vom Arzt antimykotische (pilztötende) Präparate (Salbe zum Auftragen) verschrieben. Um Hautreizungen und -infektionen jeder Art vorzubeugen, sollten Sie Ihr Baby möglichst oft mit nacktem, frisch gewaschenen und nicht gecremten Po krabbeln und spielen lassen. </p>
<p>→ <a href="/windelpilz">Weitere Informationen zur Erkennung und Behandlung von Windelpilz</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ist Windelpilz ansteckend?</title>
		<link>https://beta.mamiundpapi.de/ist-windelpilz-ansteckend/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ist-windelpilz-ansteckend</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mami &#38; Papi Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 09:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Windelpilz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hefepilze kommen in unserer Umgebung überall vor und leben auch auf unserem Körper. Der weiße Hefepilz „Candida albicans“ besiedelt die Mundhöhle und den Darm und ist an sich harmlos, solange das Gleichgewicht stimmt. von Claudia Sarkady Die Erkrankung entsteht also nicht, wie z. B. bei einer bakteriellen Infektion durch die Übertragung von Erregern, sondern durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hefepilze kommen in unserer Umgebung überall vor und leben auch auf unserem Körper. Der weiße Hefepilz „Candida albicans“ besiedelt die Mundhöhle und den Darm und ist an sich harmlos, solange das Gleichgewicht stimmt.</strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Die Erkrankung entsteht also nicht, wie z. B. bei einer bakteriellen Infektion durch die Übertragung von Erregern, sondern durch ein Ungleichgewicht, das durch günstige Wachstumsbedingungen für den Pilz und Abwehrschwächen geschaffen wird. Bei Gesunden, also auch bei den Eltern und Geschwistern, wird er von einem intakten Immunsystem „in Schach“ gehalten“, ist dieses jedoch geschwächt können sich die Hefepilze unkontrolliert vermehren. Säuglinge, deren Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist, sind in den ersten Lebensmonaten besonders anfällig für eine Candida-Infektion im Rachen (Mundsoor) oder im Windelbereich (Windelsoor) und können sich leicht anstecken. </p>
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<p>Bereits vom ersten Lebenstag kann der Hefepilz auf das Baby bei der Geburt übertragen werden. Weitere Ansteckungswege sind infizierte Brustwarzen, Flaschensauger oder Schnuller, Babylöffel, Lätzchen, Pflegeutensilien, Handtücher und Babyunterwäsche, aber auch andere Kleinkinder. Um eine erneute Ansteckung des Babys bzw. anderer Säuglinge zu vermeiden, sollten Sie unbedingt auf eine gründliche Hygiene achten, damit die Hefepilzsporen nicht übertragen werden.</p>
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